Volker Weininger mit neuem Solo-Programm
Der Sitzungspräsident Volker Weininger feierte am 30. April die bejubelte Premiere vom „Filmriss“.
Der Sitzungspräsident Volker Weininger feierte am 30. April die bejubelte Premiere vom „Filmriss“. Das ist der Name seine neuen, seines zweiten Solo-Programms, dessen Tickets schon weit vor der ersten Vorstellung in Köln ausverkauft waren.
Zwölf Jahre nach seinem ersten Auftritt in dieser Paraderolle im Rahmen des Kajuja-Vorstellabends begeisterte Weininger beziehungsweise seine großartige Rolle als Sitzungspräsident die ZuschauerInnen mit seiner unnachahmlichen Art.
So wie beim Premierenabend in der Volksbühne am Rudolfplatz erleben die Besucher des Solo-Programms einen stark aufgelegten Sitzungspräsidenten, der von seinem Leben erzählt. Eine Reise durch sämtliche Höhen und Tiefen, nicht nur im Karneval: „Das neue Programm ist quasi eine autobiografische Reise durch das bewegte Leben des Sitzungspräsidenten der KG Raderdolle Spritköpp von 1493. Ein Mann, von dem man denkt, dass er schon immer Präsident war. Stimmt nicht: Bis zu seinem fünften Lebensjahr war er nur 2. Vorsitzender. Grundgedanke war, vielleicht einmal ein Buch zu schreiben mit einer fiktiven Autobiografie des Sitzungspräsidenten,“ so beschreibt Volker Weininger selbst den „Filmriss“.
So kommt er von einer Geschichte zum nächsten Erlebnis, das er schon lange vergessen hatte – Filmriss eben: Erster Schultag, erstes Kölsch, erster Kuss (alles an einem Tag), Hochzeit, Kinder, die Touren mit dem Verein und natürlich der Hermann, sein Freund „mit dem Leben am Intelligenzminimum“. Dabei glänzt der erfolgreiche Redner vor allem mit seiner Redekunst, die Pausen an den richtigen Stellen zu setzen, um das Publikum danach mit einem kurzen Nachschub nochmal mitzureißen.
Entstanden ist das Programm in einem fließenden Prozess seit Sommer 2023. Viele Erlebnisse hat Weininger selbst erfahren und für das Stück gekonnt und passend modifiziert, andere sind sogar erst beim Proben oder gar zufällig entstanden.
Der Humorfaktor ist jedenfalls immens hoch, ähnlich wie die Schlagzahl am Glas.
Nicht erst nach der ausverkauften erfolgreichen Premiere war der Ansturm auf die Tickets riesig. Bereits vorab war die Tour fast ausverkauft. „Das ist ein totaler Ansporn für mich. Das ist nicht nur Motivation pur, sondern macht mich auch stolz, weil es wirklich viel Arbeit ist, die man in solch ein Solo-Programm investiert. Ich bin mit Leib und Seele und jeder Menge Herzblut bei der Sache,“ beschreibt Volker Weininger: „Wenn die Leute dann vor der ersten Kritik bereits ihre Karten gekauft haben, ist das ein absoluter Vertrauensbeweis.“